Dr. med. Eik Baumgarten
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Mein Schwerpunkt ist die strukturierte Diagnostik von ADHS im Erwachsenenalter. Gemeinsam verwandeln wir bloße Vermutungen in medizinische Gewissheit.
Mein beruflicher Hintergrund
Nach meinem Medizinstudium war ich mehrere Jahre in der Psychiatrie tätig und habe sowohl stationär als auch ambulant gearbeitet. Dort habe ich Menschen mit ADHS, Depressionen, Angststörungen und weiteren psychiatrischen Erkrankungen diagnostiziert und behandelt. 2014 habe ich meinen Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Ulm erworben.
Nach dieser Zeit habe ich mich viel mit analytischen Verfahren und strukturierten Bewertungssystemen beschäftigt. Diese Arbeitsweise nutze ich heute konsequent in meiner diagnostischen Tätigkeit.
Wissenschaftliche Publikationen & Referenzen
- Metformin bei Antipsychotika-induzierter Amenorrhoe – Nervenheilkunde (2013)
- Tranylcypromine discontinuation symptoms and withdrawal delirium – Journal of Clinical Psychopharmacology (2013)
- Liquid ecstasy in general psychiatry a case series – Fortschritte der Neurologie •
Psychiatrie (2013)
Psychiatrie al Psychopharmacology (2012) - Mania related to mesterolone in a previously mentally healthy person – Journal of Clinical Psychopharmacology (2012)
- Prolactin serum concentrations after electroconvulsive therapy in a depressed patient with cabergoline-treated prolactinoma – The Journal of ECT (2015)
- Dissertation: Kombinationseffekte von ERTAPENEM (MK-826) mit den Aminoglykosiden Gentamicin und Amikain auf wichtige grampositive und gramnegative pathogene Bakterien – Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Meine Haltung zur ADHS-Diagnostik
ADHS wird bei Erwachsenen häufig übersehen oder falsch eingeordnet. Viele Menschen kommen erst spät zu einer Abklärung, oft nach vielen Jahren eigener Unsicherheit. Mir ist wichtig, diesen Prozess für Sie nachvollziehbar und verständlich zu gestalten. Eine fundierte Diagnose kann spürbar entlasten, Orientierung geben und eröffnet therapeutische Möglichkeiten, die bei vielen Betroffenen zu einer deutlichen Verbesserung der Symptome führen.
Gute Diagnostik braucht ein systematisches Vorgehen und ausreichend Zeit. Ich arbeite mit gründlicher Anamnese, strukturierten Interviews, passenden Testverfahren, sorgfältiger Differenzialdiagnostik und einem transparenten telemedizinischen Ablauf.
Mein Ziel ist eine fachlich belastbare Einschätzung, die klar begründet ist, auch bei Nachfragen standfest bleibt und für Patientinnen und Patienten jederzeit gut nachvollziehbar ist.
Warum telemedizinisch?
Telemedizin ist für die ADHS-Diagnostik weit mehr als nur eine bequeme Alternative, sie ist oft der überlegene Weg. Statt gestresst durch Anfahrt und Wartezimmer in das Gespräch zu gehen, finden unsere Termine dort statt, wo Sie sich sicher fühlen: in Ihrer vertrauten Umgebung. Das ermöglicht authentischere Eindrücke und eine deutlich fokussiertere Anamnese. Durch rein digitale Prozesse eliminieren wir zudem bürokratischen Leerlauf. Das Ergebnis: keine Wartezeiten, volle Konzentration auf das Wesentliche und fachärztliche Expertise, die zu Ihnen kommt – egal, wo Sie wohnen.